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| Bist Du eine Ausnahme? | |
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Was müsste Gott tun um unsere Aufmerksamkeit auf sich zu
ziehen? Was müsste er bieten, um bei uns Beachtung zu finden?
Was sollte unsere Herzen bewegen, sich Gott zu öffnen?
Was ist aus unserer Em-pfindsamkeit geworden, aus unserer Fähigkeit Gott wahr-zunehmen? Sein unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, ist ja seit Erschaffung der Welt, wenn man es in den Werken betrachtet, deutlich zu sehen! Gott hat sich deutlich geoffenbart, er hat sich in all seinen Kunstwerken, die die Welt so bewundernswert machen, klar zu erkennen gegeben. Die Welt als Gottes Schöpfung ist nicht nur unser Lebensraum, sondern der Schauplatz auf dem Gott seinen Sohn auftreten liess. Gott hat etwas Wirksames getan für uns, etwas Wirksames gegen unsere Verlorenheit, gegen unsere Hoffnungslosigkeit und Angst! Er hat das Licht der Welt gesandt, er hat den guten Hirten geschickt, der sein Leben hingab für seine Schafe. Wir dürfen seine Macht sehen in der Auferstehung Christi. Er hat uns einen Ausblick geschenkt in die himmlische Herrlichkeit. Gott ist zugänglich für uns und bereit, uns all seine Liebe zu schenken. Wie reagieren wir auf Gottes Wirken? Interessiert uns das, was Gott zu sagen hat? Interessiert es uns, wer er ist und was er tut? Sind wir eine Ausnahme, oder lassen wir uns einreihen in den Strom der Gleichgültigen? Die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte der Gleich-gültigkeit gegenüber Gott. Jesus hat das täglich erlebt unter seinem Volk. Er erinnerte seine Zuhörer an traurige Zeiten aus der Vergangenheit, um sie vor Gleichgültigkeit zu warnen, denn Christus wird wiederkommen. Luk. 17.26-30: "Und wie es in den Tagen Noahs geschah, so wird es auch sein in den Tagen des Sohnes des Menschen: sie aßen, sie tranken, sie heirateten, sie wurden verheiratet bis zu dem Tag, da Noah in die Arche ging und die Flut kam und alle umbrachte. Ebenso auch, wie es geschah in den Tagen Lots: sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten; an dem Tag aber, da Lot von Sodom hinausging, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte alle um. Ebenso wird es an dem Tag sein, da der Sohn des Menschen geoffenbart wird. Wenn Gott sich den Menschen naht, auf welche Weise auch immer, ob durch Anblick eines leuchtenden Sternenhimmels, ob durch den Duft von frischem Brot, oder durch das Wort seines Evangeliums, wie häufig stösst er doch bei uns auf Gefühllosigkeit und Kälte, auf Desinteresse und Herzlosigkeit. Die Menschen stellen sich taub, sind unnahbar und abweisend. Aber die Ernte kommt, alles was wir tun ist ein Säen. Die Saat der Gleichgültigkeit wächst, sie wächst in unseren Herzen und auf unserem Konto! Die Menschen in den Tagen Noahs erlebten die Ernte ihrer Gleichgültigkeit. Die Sintflut war nicht angenehm, rück-sichtsvoll und aufbauend! Sie brachte Schrecken, Panik und Verderben. Die Gleichgültigkeit ihres Lebens, die sie Gott gegenüber an den Tag legten fiel auf sie zurück mit einer schrecklichen Härte. Gleichgültigkeit ist eine Ver-achtung der Liebe Gottes, eine Geringschätzung seiner Güte und Weisheit! Gleichgültigkeit kann uns nichts nützen. Im Gegenteil sie wird uns verderben, dafür sind die Zeugen der Vergangenheit zu deutlich. Noah und seine Familie waren eine Ausnahme. Gott stand bei ihnen in hohem Ansehen, er hatte Gewicht in ihrem Leben, seine Autorität galt etwas. Der Einfluss Gottes war zu spüren. Ihr Vermögen bestand im Glauben an den Schöpfer, der Himmel und Erde gemacht hat. Sie haben mit Dankbarkeit seine Fürsorge für ihr Leben beachtet. Sein Wort besass für sie Gültigkeit. Sie haben ihn verehrt, als den Gott über Leben und Tod. Ihre Herzen waren empfänglich für sein Wirken. Jesus kam nicht in diese Welt um mit dem Strom der Gleichgültigen mitzuschwimmen. Sein Werk und seine Hingabe sollten uns aufhorchen lassen, sollten uns wachrütteln, damit wir aus der Gleichgültigkeit dieser Welt ausbrechen und fliehen vor der Abstumpfung durch die Selbstherrlichkeit der Menschen. Jesus sucht Ausnahmen! Menschen, die sich nicht ver-schliessen, sondern Gott Ge-legenheit geben ihr Herz mit Liebe zu erfüllen. Bist Du eine solche Ausnahme? Wolfram Schrader |
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