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Wer löst das grosse Rätsel?
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Diese Welt hat den Menschen schon immer ein und dasselbe Rätsel aufgegeben, nämlich: Wie ist die Welt entstanden und alles Leben auf ihr? Jede Generation wird diese Frage neu überlegen.
 
Diejenigen, die diese Frage leichtfertig abtun, leben einfach dahin, ihr Leben erschöpft sich in Essen und Trinken, Arbeit und Vergnügen, Schlafen und Wachen, Kaufen und Reisen, Streiten und Sorgen, Freuden und Leiden.
 
Bei Jesus sieht die Sache ganz einfach aus. Er lehrt zum Teil über ganz einfache Dinge; der Sämann ging aus um zu säen. Was sollten seine Hörer damit anfangen? Sie verstanden nicht, was er damit meinte.
 
Jesus war eine lebendige Person mit viel Weisheit und Erkenntnis. Er lehrte täglich unter dem Volk der Juden von Galiläa bis nach Judäa, ein Land.
 
Das Volk der Juden besass ein Buch, die Torah, eine Gottesoffenbarung, aus der ein Kind in einer Stunde erfahren konnte, wie es sich mit dem grossen Rätsel der Welt verhält. Gott hatte alles geschaffen, Himmel und Erde sind das Werk des allmächtigen Gottes.
 
Aber jetzt war Jesus da und lehrte. Gott in Menschengestalt, mitten unter seinem Volk, greifbar zum Anfassen nahe.
 
Sie konnten sein Wirken erleben, seine Geduld, sein Interesse, seine Liebe zu den Menschen. Seine Hingabe in der Verkündigung und seine innige Beziehung zu Gott war nicht zu übersehen.
 
Diese Person, die als Mensch wie alle anderen eingeschätzt wurde, ist die Ursache für alles. Er ist der Grund allen Lebens, wie Johannes das in seinem Evangelium festhält. Joh, 1,3-14 "Alle Dinge sind durch dasselbe geworden, und ohne das Wort ist auch nicht eines geworden, das geworden ist …….. . Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir schauten seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit, wie sie der einzige Sohn von seinem Vater hat, voll Gnade und Wahrheit."
 
Nach diesem Grund haben die Philosophen seit jeher gefragt, von Thales von Milet an, der im 6. Jahrhundert vor Christus lebte bis auf den heutigen Tag. Sie haben keine Antwort auf das grosse Rätsel.
 
Deshalb ist es so einfach bei Jesus, er ist ja da, er ist der Grund allen Lebens. So brauchen wir keine Zeit mehr zu verschwenden, wir dürfen von ihm ausgehen. "Der einzige Sohn, der im Schosse des Vaters ist, der hat Kunde von ihm gebracht". Joh, 1,18
 
Jesus geht immer von seinem Vater aus. Er konnte sagen: "Meine Lehre ist nicht mein, sondern dessen, der mich gesandt hat das heisst des Vaters, Gottes." Joh, 7,16. Oder er betonte: "Ich und der Vater sind eins." Joh, 10,30
 
Was können wir denn schon tun auf dieser Erde? Leben, wirken, arbeiten, geniessen. Wenn wir das Rätsel nicht lösen, bleibt unser Leben unerfüllt. Der Same, den der Sämann ausstreut, kann uns nicht erreichen, die herrliche Frucht, die er trägt kann nicht aufgehen. Die Liebe zu Gott und den Menschen kann nicht wachsen.
 
Wir können nicht entfliehen aus dieser Welt. Gott hat uns hineingestellt, damit wir seinen Sohn kennen lernen. Er ist die Antwort auf unsere grossen Fragen. Alles ist in ihm zusammengefasst, was im Himmel ist und auf Erden. Das Leben ist mehr als das irdische Dasein, das durch den Tod so stark begrenzt ist.
 
Deshalb hat sich Jesus dem Tod gestellt um danach die Macht der Auferstehung kund zu tun und Leben und Unvergänglichkeit aus Licht zu bringen. Durch ihn dürfen wir hoffen auf ein ewiges Leben nach unserer Erdenzeit.
 
Auf Christus wird es ankommen, den Sohn Gottes. Denn: "Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht." 1. Joh, 5,12
 
Die Weisheit der Welt kann das Rätsel nicht lösen, aber bei Jesus finden wir die Fülle!
 
 
Wolfram Schrader
 

 


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