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| Die Suche nach Ehre | |
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Eigentlich ist es keinem egal, was andere überihn
denken. Jeder möchte Anerkennung und Wertschätzung von
anderen bekommen. Was tun wir alles, um geehrt zu werden?
Manche sind derart beschenkt und begabt, dass sie Ehre dank ihrer äusserlichen Schönheit,körperlichen Kraft oder ihrem sportlichen Geschick ernten können; Figur, Fitness und Fans sind ihnen dann das Wichtigste. Andere suchen Anerkennung durch ihr Wissen, ihre Rhetorik oder Erfahrenheit. Beiihnen steht das Studieren, Diskutieren und Reisen hoch im Kurs. Noch andere suchen Ehre in beruflichemErfolg, Reichtum oder Familie. Keines dieser Dinge ist belanglos oder gar verwerflich. Wie wir mit unserem Leib, unseren Lippen und unseremLebensunterhalt umgehen, ist auch keineswegs unwichtig, nur - wollen wir uns fragen - ist esangebracht, Ehre in diesen Dingen zu suchen? Ist es überhaupt richtig, Ehre zu suchen? Im Neuen Testament gibt es den griechischen Begriff"philotimeo, was buchstäblich "Liebe der Ehre" heisst. Dieses Wort bedeutet, Ehre zu suchen, ein Verlangen nach Anerkennung und einenguten Ruf zu haben, oder, wie im Neuen Testament meist übersetzt wird, "unsere Ehre darein zusetzen. Also das, wozu wir uns anstrengen und wofür wir bekannt sein wollen. Der Begriff kommt nur dreimal im Neuen Testament vor; es sind drei Dinge, worin wir unsere Ehre suchensollten: "Wir ermahnen euch aber, Brüder, reichlicher (in der Liebe) zuzunehmen und eure Ehredarein zu setzen, still zu sein und eure eigenen Geschäfte zu tun und mit euren Händen zu arbeiten, so wie wir euch geboten haben, damit ihr anständig wandelt gegen die draussen undniemanden nötig habt. (1Thes 4, 10-12) Gibt es Intrigen und Machenschaften bei Dir am Arbeitsplatz? Stehst Du unter kollegialem Gruppenzwang,immer mehr immer schneller zu erledigen, um die Karriereleiter noch eine Sprosse höher zu erklimmen? Wenn der Konkurrenzkampf erbarmungslos ist, dann ist er kein ehrenvoller Kampf und wir sollten die Spiele boykottieren.Suchen wir doch lieber unsere Ehre darin, dass wir unsere Arbeit, was immer sie auch sei, treu, kompetent undfriedlich verrichten. Solche Arbeiter sind wertvoll, haben einen guten Ruf und in der Regel werden sie von Chefs geschätzt. Wir müssen nichtständig höheren Positionen nachlaufen oder noch grössere Projekte aufziehen, um Ehre zu suchen. DerRuf, einen ruhigen Geist, zuverlässige Hände und ein hilfsbereites Herz zu besitzen, ist viel wert. Im 2Kor 5, 9-10 lesen wir: "Deshalb setzen wir auch unsere Ehre darein, ob einheimischoder ausheimisch, ihm (Christus) wohlgefällig zu sein. Denn wir müssen alle vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden, damit jeder empfange, was er durch den Leibvollbracht, dementsprechend, was er getan hat, es sei Gutes oder Böses. Hier im Zusammenhang redet Paulus von der Vergänglichkeit unseres Körpers und von der Zukunft,wenn wir nicht mehr "daheim in diesem Leib sein werden. Wir werden weiter existieren ohne diesen Leib, der, wie wir jetzt schonerleben, mit der Zeit verfällt. Also ist es langfristig gesehen nicht sinnvoll, "Körperkult zutreiben, um Ehre in der Schönheit und Stärke unseres Leibes zu suchen. Dennoch ist die Art und Weise, wie wir mit unserem Leib umgehen, nichtbedeutungslos, denn jeder Mensch wird dafür am jüngsten Tag Rechenschaft abgeben müssen. Deswegen ist es äusserst klug und ratsam, wenn wir unseren Körper einsetzen, um gute Werke zutun, die dem Herrn gefallen, denn er wird sie beurteilen. Am Tag des Herrn wird es keinen Deut wert sein, wasandere Menschen von unseren Körpern und Werken gehalten haben. Allein das Urteil Jesu wird uns wichtig sein. Wir können unsere Ehre darein setzen, ihm zu gefallen, indem wir das Bespiel von Paulus nachahmen,der in Röm 15,20 sagte: "So aber setze ich meine Ehre darein, das Evangelium zuverkündigen... Vom Leben, Todesopfer und Auferstehung Christi, von seiner Herrschaft und Herrlichkeit, von seinemGericht und ewigen Reich zu erzählen, dass wird Jesus gefallen. Die kommende Vortragsreihe bietet viele Gelegenheiten, gute Werke für den Herrn zu tun: für dieMission zu beten, Bekannte mitzubringen, Einladungen zu verteilen, Gäste zu begrüssen, Geschwister zuermutigen.... Gewiss werden solche Werke unserem Herrn gefallen, denn er hat uns den Auftrag erteilt. Er wird unsauch dafür ehren. Diese Ehre zu suchen ist das Richtige! David Tarjan |
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