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| Sehnsucht nach der Ewigkeit | |
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Ohne Hoffnung reduziert sich unser Leben auf ein
Haschen nach Wind. Wir brauchen das Wissen um die Ewigkeit, damit
unsere Seele Halt findet.
Petrus sagt: "Denn alles Fleisch ist wie Gras und all seine Herrlichkeit wie die Blume des Grases. Das Gras verdorrt, und die Blume fällt ab, aber des Herrn Wort bleibt in Ewigkeit. Dies ist das Wort, das euch als frohe Botschaft verkündigt worden ist." (1.Pet. 1,24) Gras besitzt eine grosse Nützlichkeit, leben doch die meisten Tiere vom Gras, und wie sehr bemüht sich der Bauer um seine Wiesen, damit sie gedeihen und reichlich Nahrung liefern. Gras besitzt eine Schönheit, die wir geniessen. Es ist der Schmuck der Landschaft, eine Wohltat für unsere Augen. Und erst die Blumen in ihrer Vielfalt und Farbenpracht besitzen eine Herrlichkeit, die unser Herz erfreut. Trotz ihrer Herrlichkeit vermitteln sie eine Botschaft, alle Blumen scheinen Prediger zu sein. Sie erzählen die Ehre Gottes, aber sie erinnern uns auch mit Nachdruck an unsere Vergänglichkeit. Ewigkeit klingt bedeutend besser. Aber sofort kommen schon die ersten Bedenken. Wenn aber die Ewigkeit aus Langeweile bestünde oder aus Streit und Hass, aus Finsternis und Not, dann wäre es besser, es gäbe sie nicht. Gott hat uns nicht getäuscht. Er redet nicht nur vom ewigen Leben, sondern auch von Verdammnis, vom ewigen Feuer und ewiger Strafe. Es gibt sie die dunkle Ewigkeit. Mt. 25,41-46: "Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Gehet hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das mein Vater dem Teufel und seinen Engeln bereitet hat. Denn ich war hungrig, und ihr habt mir nicht zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mich nicht getränkt; ich war fremd, und ihr habt mich nicht beherbergt; ich war nackt, und ihr habt mich nicht bekleidet; ich war krank und im Gefängnis und ihr habt mich nicht besucht. Dann werden auch sie antworten: Herr, wann sahen wir dich hungrig oder durstig oder als Fremden oder nackt oder krank oder im Gefängnis und haben dir nicht gedient? Dann wird er ihnen antworten: Wahrlich, ich sage euch: Wiefern ihr es einem dieser Geringsten nicht getan habt, habt ihr es auch mir nicht getan. Und diese werden in die ewige Strafe gehen, die Gerechten aber in das ewige Leben." Aber Petrus in seinem 1. Brief möchte uns ja Mut machen angesichts der Vergänglichkeit. Auch wenn unser Leben nur wie ein Hauch ist, der eine kurze Zeit währt, so gibt es ein "aber", einen starken Gegensatz - aber das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit. Heisst das, dass im Wort des Herrn unsere Hoffnung zu finden ist? Ja! Das Wort, das uns als frohe Botschaft verkündet worden ist, bringt uns die Kunde von einem ewigen Gott. Gott ist der König der Ewigkeit, der unvergängliche unsichtbare, alleinige Gott, ihm gebührt Ehre und Ruhm in alle Ewigkeit. Er ist der alleinige Machthaber, der König der Könige und Herr der Herrschenden, der allein Unsterblichkeit hat, der in unzugänglichem Lichte wohnt, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann, er, dem Ehre und ewige Macht gebührt. (1.Tim. 1,17; 6,15-16) Er ist es, von dem gesagt wird: "Du säest die Menschen aus, von Jahr zu Jahr, sie sind wie das sprossende Gras; am Morgen erblüht es und sprosst, am Abend welkt es und verdorrt. Du lässest die Menschen zum Staube zurückkehren, sprichst zu ihnen: Kehret zurück, ihr Menschen-kinder." (Ps. 90,3.5) Der König der Ewigkeit hat uns nicht vergessen. Er hat an uns gedacht schon bei der Erschaffung der Welt. Der Prediger lässt uns wissen, 3,11: "Alles hat er gar schön gemacht zu seiner Zeit, auch die Ewigkeit hat er ihnen ins Herz gelegt." Was bedeutet das, dass Gott uns die Ewigkeit ins Herz gelegt hat? Heisst das, dass in unserem Inneren eine Sehnsucht steckt, die kein Mensch stillen kann, eine Sehnsucht nach Ewigkeit? Wir können nicht wählen zwischen dieser Erde und der Ewigkeit, denn Himmel und Erde werden vergehen, aber das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit. Nur Gott kann unsere Sehnsucht nach Ewigkeit stillen, deshalb hat er uns sein Wort gesandt, das den Anfang genommen hat mit der Ver-kündigung durch seinen Sohn. Unsere Zeit läuft unaufhaltsam davon. Wir haben keinen Gewinn unter der Sonne, heute ist der Tag des Heils, jetzt müssen wir das Wort des Herrn ergreifen, jetzt müssen wir seine Kostbarkeit erkennen. Jetzt müssen wir ernst machen mit einer Entscheidung für Christus, damit wir die Ewigkeit ererben. Die Hoffnung auf eine Ewigkeit des Friedens und der Liebe wird unser Leben prägen und uns mit Gott verbinden. Das Wort des Herrn wartet darauf getan zu werden, denn es heisst im 1. Joh. 2,17: "Und die Welt vergeht und ihre Lust; wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit." Wolfram Schrader |
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