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| Gute Zeiten schlechte Zeiten | |
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Wie geschieht es, dass wir Gott auf Distanz halten?
Bei der Jagd nach Vergnügen, beim unnachgiebigen Kampf
um Karriere oder um möglichst viel Zeit zum Faulenzen oder
beim Streben nach vermeintlicher materieller Sicherheit oder möglichst
hohem Ansehen - ja bei der selbstbezogenen Jagd um den, wie einst
das goldene Kalb, umtanzten "Platz an der Sonne".
Ja, und dann kommt der Sturm. Die Träume zerschlagen
wie Wellen an der Seemauer, die Jugend verschwunden in der tosenden
Flut, die menschliche Beziehung zerschellt in der Brandung, die
Sicherheit weggeblasen vom Sturmwind...
An wen wollen wir uns wenden für Hilfe? An die Karriere?
An unsere Jugend? An unseren Status? Der Sturm lässt sich
von unserer Ausbildung, unserem Titel oder unseren breiten Erfahrungsschätzen
nicht beeindrucken.
Plötzlich bleibt uns nur eine Option um den Sturm heil zu
überstehen: GOTT. Unsere Beziehung zu unserem Schöpfer.
In dieser Stunde zeigt sich, ob eine Verbindung ins Zentrum aller
Macht gelegt wurde. Die "guten Zeiten" sind Gelegenheiten
um für den Sturm vorzusorgen.
Als Kind war ich oft auf dem Brienzersee. Wenn die Leuchtscheinwerfer
der Sturmwarnung leuchteten war ohne Zweifel ein Sturm im Anzug.
Manchmal konnte ein solcher innert einer Viertelstunde aufbrausen
- die Folge waren hohe Wellen, das Boot wurde dann hin und hergeworfen,
der Brienzersee ist bekannt für seine Tiefe...
(Todes-)Gefahr des Ertrinkens! Das Schiff muss geankert werden,
um im Sturm zu bestehen.
Seht und hört ihr heute Sturmwarnungen?! Vertrauensverlust allerorten, in der Politik, in der Gesellschaft, Familien die auseinanderbrechen, Okkultismus als Ersatzreligion in verschiedensten Ausprägungen, Junge gegen Alte, Alte gegen Junge, Inländer gegen Ausländer, Ausländer gegen Inländer, Hektik total, Überforderungen - wo ist die begründete Hoffnung wenn nicht bei GOTT?
Anker sind nicht nur auf dem Brienzersee bei Sturm eine Rettung,
sondern auch auf geistlicher Ebene, wenn die Zeichen auf Sturm
stehen!
Anker in dem Himmel sind gefragt, nicht nur persönliche Meinungen
oder ausgehandelte Thesen.
D e r Glaubensanker wurde vor rund 2000 Jahren durch einen Zimmermann
gelegt. Der lang-ersehnte MESSIAS war in die gefallene Welt gekommen,
um den Menschen einen Weg in den Himmel zu bahnen: Gottes Sohn
am Kreuz, der Schöpfer des Universums; gekreuzigt. Er begab
sich selber mitten in den Sturm, um sich trotz oder gerade wegen
der Bosheit der Menschen als Opfer hinzugeben - auch für
uns!
Auf was stützte sich dieser Mann in seinen letzten Stunden,
sterbend am blutigen Kreuz?
Achten wir auf seine Gebete in dieser Zeit des tobenden Sturmes
und auf die Verbindung des MESSIAS in den Himmel, welche seinen
ganzen Lebensweg säumte und uns so als Vorbild dient.
Als die Jünger mit JESUS auf dem See Genezareth in einem
Boot in einen Sturm kamen, taten sie das einzig Richtige, sie
riefen: "HERR, rette uns, wir kommen um!"
(Math. 8.24 - 27). Später (Math. 14.33) wird berichtet, dass die,
welche durch JESUS aus dem Sturm gerettet wurden, zu IHM kamen
und sich vor IHM niederwarfen und sprachen: "Wahrhaftig,
du bist GOTTES Sohn!"
N a c h dem Sturm warfen sie sich vor ihm nieder und priesen ihn.
Vorher hatten die Jünger dies als Gruppe nie getan. Nie.
Es wird nirgends sonst berichtet, dass sie dies bis dahin getan
hatten. Es findet sich kein Hinweis, dass sie dies taten als er
die Aussätzigen heilte, Dämonen austrieb, Tausende mit
Essen versorgte, oder Sünden vergab. Nur nach dem Zwischenfall
auf dem See fielen sie vor ihm nieder - wieso? Einfach. Dieses
Mal waren sie es selber, die gerettet wurden!
Lasst uns die guten Zeiten nutzen, um unsere Beziehung zu GOTT
im Gebet zu suchen und seine Gedanken aus der Bibel in unsere
Herzen fliessen zu lassen. Die Stürme - nicht nur auf dem
Brienzersee - werden kommen, ob wir wollen oder nicht. Ob wir
diesen alleine begegnen oder an der Hand unseres himmlischen Vaters,
entscheiden wir. Lasst uns den Anker auswerfen! PS:
Wenn du JESUS hast, hast du alles, auch wenn du nichts hast, wenn
du JESUS nicht hast, hast du nichts, auch wenn du alles hättest.
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