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JESUS CHRISTUS - unsere Hoffnung!
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"Die Tage unserer Jahre sind siebzig Jahre, und, wenn in Kraft, achtzig Jahre, und ihr Stolz ist Mühe und Nichtigkeit, denn schnell eilt es vorüber, und wir fliegen dahin." Ps. 90.10
 
Was ist wirklich unsere Hoffnung?
 
Natürlich haben wir Antworten. Ist es aber dieselbe am Sonntagmorgen wie am Donnerstagnachmittag im Lohngespräch mit dem Chef? ...wie beim Durchblättern des Ferienkataloges? ...dem Blick auf die vielen bestandenen Diplome, welche an der Wand hängen? ...nach dem gewonnenen Turnier? ...beim bestätigenden Blick in den Spiegel? ...oder bei den Gedanken an unsere Kinder?
 
Aber vielleicht sehen unsere Augen auch die Hoffnungslosigkeit, beim Gang durch die glitzernde Einkaufsstrasse, in der Gruppe betrunkener Obdachloser; an der weinenden Frau, welche mit drei Kindern von ihrem Mann sitzengelassen wurde. Vielleicht sehen unsere Augen die wachsende Zahl hungernder, vernachlässigter Kinder, die abgeholzten Wälder und grausame Kriege zwischen Völkern und in Familien. Vielleicht sehen sie einfach nur die Zeit verrinnen, unsere Jahre, welche sich auf dem Boden der Sanduhren türmen...
 
Wenn all das eingangs Aufgezählte, keine in die Ewigkeit reichende Hoffnung birgt, und die Hoffnungslosigkeit immer mehr überhand nimmt - was dann?
 
Im letzten Buch der Bibel wird die Zukunft der zu Gott gehörenden, und damit deren Hoffnung beschrieben:
 
"Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein: denn das Erste ist vergangen." Off. 21.4
 
Die Wesenszüge der biblischen Hoffnung werden entscheidend durch ihren Inhalt geprägt: Sie ist niemals ICH-bezogen, sondern überall auf Gott und Christus hin orientiert. Sie beruht nicht auf frommen Werken (Gesetz), sondern dem Wirken Gottes in Jesus Christus. Darum heisst ER "unsere Hoffnung"! 1. Tim. 1.1, Kol. 1.27
 
Nicht unsere Perfektheit, nicht unsere Stärke, nicht unsere Überlegenheit, nicht unsere Genialität, nicht unsere Macht sind Grund unserer Hoffnung, sondern Gottes Liebe zu uns allein.
 
Der Jünger Thomas kam mit Zweifeln. Hat Jesus ihn deshalb weggestossen? Mose hatte Vorbehalte für seinen Dienst. Hat Gott ihn deshalb nach Hause gesandt? Hiob focht starke Glaubenskämpfe. Hat ihn Gott deshalb gemieden? Paulus durchlief schwierige Zeiten - hat ihn Gott deshalb verlassen? Nein. Nie verlässt Gott ein aufrichtiges Herz. Schwierige Fragen hindern Gott nicht. Es lädt uns ein IHN zu suchen. Gott verschliesst sich nie dem aufrichtig Suchenden. Gehen wir zu Gott mit unseren Fragen! Vielleicht finden wir nicht die Antwort zu all unseren Anliegen, aber indem wir Gott gefunden haben kennen wir den, welcher alle Antworten kennt. In IHM liegt unsere Hoffnung begründet.
 
Nachdem wir am Radio die Morgennachrichten gehört, die Tageszeitung gelesen haben und von den Abendnachrichten im Fernsehen bestrahlt worden sind, dürften die letzten Zweifel beseitigt sein. Es gibt keine Hoffnung rufen uns diese beständig zu! Lassen sich mit guten Nachrichten Schlagzeilen machen? Gott schenkt uns in JESUS CHRISTUS einen Anker für die Seele, welcher auch in den Lebensstürmen fest im Himmel verankert ist:
 
"[Die Hoffnung] haben wir als einen sicheren und festen Anker der Seele, der in das innerste des Vorhangs hineinreicht, wohin Jesus als Vorläufer für uns hineingegangen ist..." Hebr. 6.19-20
 
Das begründete Vertrauen in unseren Schöpfer führt uns von der Einöde der Hoffnungslosigkeit in den spriessenden Garten von Gottes Hoffnung. Das Gebet von Paulus für die Thessaloniker gilt auch für uns:
 
"Er selbst aber, unser Herr Jesus Christus, und Gott, unser Vater, der uns geliebt und uns in seiner Gnade ewigen Trost und gute Hoffnung gegeben hat, tröste eure Herzen und befestige sie in jedem guten Werk und Wort." 2. Thess. 2.16-17
 
So führt uns die Hoffnung, welche in Jesus Christus begründet ist zu segensreichen Werken und liebenden Herzen.
 
Gott sei Dank.
 
 
Andreas
 

 


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