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| Unser Lebenskampf | |
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"Wir wissen aber, dass denen, die GOTT lieben, alle Dinge
zum Guten mitwirken, denen, die nach seinem Vorsatz berufen sind."
Röm. 8.28
Die Strasse des Lebens ist nicht so eben, dass alles glatt läuft und gut funktioniert. Genau betrachtet ist es eine lange Kette von grösseren und kleineren Problemen, welche mehr oder weniger dichtgedrängt auf uns einstürmen und nach Lösungen verlangen! Solange wir davon ausgehen, dass der Normalzustand "keine Probleme" bedeutet und dass Schwierigkeiten beseitigt werden müssen, bevor Frieden einkehrt, werden wir enttäuscht und frustriert. Der Sinn des Lebens kann also nicht sein, alle Probleme gelöst zu haben und dann endlich glücklich zu sein. Das Leben ist - sofern es in der Verbindung mit GOTT gelebt wird - ein Wachstums- und Reifeprozess in der Liebe. Wir lernen permanent, uns neuen Situationen zu stellen und können daran auch wieder lernen. Wir kennen Menschen, welche beruflich erfolgreich sind, auf der Karriereleiter beständig nach oben klettern und in ihrem Fachgebiet Spitzenleistungen erbringen. Sie sind fit, in ihrem beruflichen Umfeld sind diese allen Situationen gewachsen und bräuchten eigentlich keinen Feierabend. Dass die Position in der Arbeit nicht Sinn des Lebens sein kann stellt sich spätestens dann heraus, wenn die Gesundheit aufgerieben ist und der Körper die Notbremse zieht. Dies bedeutet dann, völlig aus der Bahn geworfen zu werden - der Boden der vermeintlichen Daseinsberechtigung wird unter den Füssen weggezogen. Es genügt nicht, nur einen Teilbereich des Lebens erfolgreich zu bewältigen! Vorbilder andererseits sind Menschen, welche andere positiv, d.h. hin zum Guten so wie es GOTT definiert, beeinflussen. Sie strahlen etwas Gütiges aus, das ihr Gegenüber zum Guten verändert, Begabungen zur Entfaltung bringt und echte Freude verbreitet. In ihrer Gegenwart fühlt man sich gestärkt und ermutigt und nicht verunsichert und nur kritisiert. Wenn man sie näher kennenlernt merkt man, dass sie selber gegenüber anderen grosszügig und vergebungsbereit sind und ihre Kraft aus einer grösseren Quelle schöpfen, d.h. einen festen Grund haben. Lebensinhalte können zusammenbrechen: Gesundheit, materieller Erfolg, Aussehen, Reichtum und auch die Sicherheit der Familie. Eigentlich ist es fast allen Menschen klar, dass der Tod am Ende des irdischen Lebens wartet, die Reaktion darauf ist aber sehr unterschiedlich. Am meisten verbreitet ist sicher die Verdrängung - darin ist der Mensch Weltmeister. Der Überlebenskampf des Menschen im Stresszeitalter ist vergleichbar mit der Situation eines einsamen Schwimmers im Sturm. Hoffnungslosigkeit wird zur tödlichen Gefahr, wenn weder Rettungsboot noch Land zu sehen sind. An körperlichen Reserven für längere Schwimmleistungen mangelt es meistens nicht. Sinken jedoch der Mut und die Hoffnung auf Rettung, so verlässt uns auch der Wille zum Weiterkämpfen. Doch wer die Verbindung mit GOTT aufgibt, ist wie jemand, der die Sonne aufgibt um mit einer Laterne weiterzugehen. Durch die Gewissheit, dass unser Schicksal in den Händen eines allmächtigen GOTTES ruht, dem das Wohlergehen unserer Seele noch mehr am Herzen liegt als uns selbst, ist die Mühe nicht umsonst. Leben kann ins Gleichgewicht kommen, wenn JESUS das Fundament ist auf das gebaut wird. "Wir wollen durchhalten in dem Lauf, zu dem wir angetreten sind. Dabei wollen wir Jesus nicht aus den Augen lassen. Er ist uns auf dem Weg des Vertrauens (in GOTT) vorausgegangen und bringt uns auch ans Ziel!" (Hebr. 12, GN) Als Paulus merkt, dass sich sein Leben dem Ende zu bewegt sagt er Folgendes: "Ich habe in dem Wettkampf, der hinter mir liegt, mein Bestes gegeben. Ich habe die volle Strecke durchlaufen. Ich bin bis zum Ende treu geblieben. Nun wartet auf mich der Siegespreis: der Herr, der gerechte Richter, wird mich an seinem Gerichtstag belohnen - und nicht nur mich, sondern alle, die sehnlich darauf gewartet haben, dass er kommt." (2. Tim. 4, GN) Andreas |
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