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| Das LICHT/ 1. Teil | |
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GIBT ES EIN LEBEN OHNE LICHT?
In der folgenden Studie möchten wir zwei Arten von Licht betrachten und einander gegenüberstellen: das physische Licht sowie das geistige Licht. Das physikalische besteht aus elektromagnetischen Wellen, die das menschliche Auge gemeinsam mit dem Gehirn so wahrnehmen kann, dass es einen Sinneseindruck, nämlich den von Licht, hervorruft. Licht hat für den Menschen den Zweck, Formen zu erkennen und zwischen Farben zu unterscheiden. Das Licht dient uns als Wegweiser und hilft uns, die Richtung zu erkennen, damit wir unser Ziel erreichen können. Ohne Licht ist es unmöglich, einer Arbeit nachzugehen oder andere Tätigkeiten, wie Lesen, Schreiben etc. auszuführen. Wir könnten nicht in der Welt umherreisen. Wir wären in der Bewegungsfreiheit eingeschränkt und ohne Orientierung. Auch was die Betrachtungsmöglichkeiten angeht, sähe es schlecht aus: wie kann man ohne Licht die Schönheiten der Schöpfung Gottes erkennen? Ja wir können sogar noch einen Schritt weiter gehen und behaupten, ohne Licht gäbe es kein Leben! Die Fotosynthese (Ausnutzung von Licht durch die grüne Pflanze für die Umwandlung von Kohlendioxid in Kohlenhydrate) wäre nicht möglich. Die fatale Folge davon wäre, dass keine Nahrung vorhanden wäre, die wir zum Überleben unbedingt brauchen. Das Licht ist Energie und deren Quellen befinden sich in der Sonne (atomare Energie), in der Glühbirne (elektrische Energie) oder in einer Kerze (chemische Energie). Während die Sonne ein Bestandteil der Schöpfung Gottes ist (ein interessanter Aspekt ist, dass wegen der Erdumdrehung alle Menschen mit Licht versorgt werden), wurden die beiden anderen Energien in Laufe der Zeit durch den Menschen entdeckt. Das Licht ist geprägt durch eine erstaunliche Eigenschaft; es spendet, es gibt, es wird verbreitet und zwar ohne Einschränkung in alle Richtungen, aber es stellt absolut keine Ansprüche! Der Mensch erblickt das Licht zum ersten Mal nach seiner Geburt. Gott hat es so eingerichtet, dass das Licht einfach so vorhanden ist, wobei es nur von blinden Menschen nicht genutzt werden kann, da sie es nicht wahrnehmen können. Aber wir müssen uns bewusst sein, dass wir bei den drei erwähnten Lichtformen von vergänglichem Licht sprechen. Nun was würdest Du sagen, wenn es ein unvergängliches, ja sogar ewiges Licht gäbe? Im Gegensatz zur Sonne, zur Glühbirne und zur Kerze verfügt das geistige Licht nicht über eine Quelle mit verankertem Standort. "Hast du die Weiten der Erde erkannt? Sag an, wenn du das alles weißt. Wo geht der Weg zu der Wohnstatt des Lichtes, und wo hat die Finsternis ihren Ort?, (Hiob 38, 18-19) spricht Gott zu Hiob. Der Mensch Hiob hat keine Antwort darauf, da er Jesus Christus nicht kannte. Das geistige Licht musste den Menschen zuerst geoffenbart werden. "Der Herr ist mein Licht und mein Heil vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist meines Lebens Zuflucht, vor wem sollte ich erschrecken? (Psalm 27, 1); "Denn bei dir ist der Quell des Lebens, in deinem Lichte schauen wir das Licht. (Psalm 36, 10). Diese zwei Verse bestätigen, dass es König David offenbart wurde. Das Licht erstrahlt für jeden, aber nicht jeder empfängt es: "Ein Licht erstrahlt dem Gerechten und Freude den redlichen Herzen (Psalm 97, 11). Wie das physische Licht, führt uns das geistige Licht zum Ziel "Dein Wort ist eine Leuchte meinem Fuss und ein Licht auf meinem Pfade (Psalm 119, 105). Welche Macht hat denn dieses Licht? Es schenkt Erkenntnis, kann Blinde sehend machen und Gebundene aus dem Kerker der Sünde befreien, d.h. die Menschen aus der Finsternis ins Licht führen (Zitate Jes. 9, 1, Jes. 42, 6-7, Mat. 4, 16). Weshalb ist für den Gläubigen das geistige Licht wertvoller als das Licht eines Sterns? Weil das Licht eines Sterns vergänglich ist, wie auch das Licht einer Kerze oder einer Glühbirne. Dies bestätigt Prophet Jesaja "Die Sonne wird nicht mehr dein Licht sein am Tage, und der Glanz des Mondes dir nicht mehr leuchten; sondern der Herr wird dein ewiges Licht sein und dein Gott deine Herrlichkeit. Deine Sonne wird nicht mehr untergehen und dein Mond nicht schwinden; denn der Herr wird dein ewiges Licht sein, und die Tage deiner Trauer haben ein Ende. (Jes. 60, 19-20). Es ist also tatsächlich so, dass es ohne Sonnenlicht kein Leben auf dieser Erde gäbe und ohne geistiges Licht hätten wir keine Chance auf ein ewiges Dasein. Es ist übrigens auffallend, dass die Blinden, auf physisches Licht bezogen, klar in der Minderheit sind auf dieser Welt. Und wie steht es in dieser Beziehung eigentlich mit den geistig Blinden? Mario Di Seclì / Bruno Schuler |
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