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| Das LICHT/ 2. Teil | |
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Im Gegensatz zu den Menschen, die ohne Augenlicht
durchs Leben gehen müssen, stellen die geistlich Blinden
die Mehrheit der Menschheit. Es ist eine klare Minderheit die
für das geistliche Licht, also für den Herrn überhaupt
empfänglich ist. Warum ist das so? Weil sich dieses Licht,
wie schon im ersten Brief erwähnt, überall befindet
und in jede Richtung scheint, unabhängig von Raum und Zeit.
Die meisten Erdenbürger glauben nur an das, was sie sehen
und sind fest davon überzeugt, dass dies genügt, um
ihren eigenen Glauben zu rechtfertigen und zu beweisen, dass sie
von Niemandem Hilfe benötigen. Ihr eigener Stolz hindert
sie daran, das wahre Licht anzunehmen. Die folgenden Bibelverse
bestätigen dies eindrücklich:
"In ihm war Leben, und das Leben war das Licht für die Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht angenommen" (Joh. 1:4-5) "Deshalb rede ich in Gleichnissen zu ihnen, weil sie mit sehenden Augen nicht sehen und mit hörenden Ohren nicht hören und nicht verstehen. Und es erfüllt sich an ihnen die Weissagung des Jesaja, welche sagt:"Hören werdet ihr und nicht verstehen, und sehen werdet ihr und nicht erkennen. Denn das Herz dieses Volkes ist verstockt und ihre Ohren sind schwerhörig geworden und ihre Augen haben sie geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren und ich sie heile." (Mat 13:13-15) "Und Jesus sprach: Um ein Gericht herbeizuführen, bin ich in diese Welt gekommen, damit die Nichtsehenden sehen und die Sehenden blind werden. Einige der Pharisäer, die bei ihm waren, hörten dies und sagten zu ihm: Sind etwa auch wir blind? Jesus sprach zu ihnen: Wenn ihr blind wäret hättet ihr keine Sünde. Nun aber sagt ihr: Wir sehen. Eure Sünde bleibt". (Joh. 9:39-41). Die Menschen, die von ihrem Stolz nicht lassen können und ob als Heiden oder Juden nicht an den Christus glauben und sich nicht von Gottes Wort überzeugen lassen wollen, bekommen als Lohn, was im Römerbrief (11:8-10) geschrieben steht: "Gott hat ihnen einen Geist der Betäubung gegeben, Augen, damit sie nicht sehen, und Ohren, damit sie nicht hören, bis zum heutigen Tag.." Und David sagt: "Ihr Tisch soll ihnen zur Schlinge werden und zum Fangnetz und zur Falle und zur Wiedervergeltung." "Verfinstert sollen ihre Augen werden, damit sie nicht sehen; und ihren Rücken beuge allezeit!" Hier wird schrecklicherweise von der Mehrheit der Weltbevölkerung gesprochen. Wer gehört nun aber zur Minderheit? Das schildert uns das Johannes Evangelium (8:12): "Jesus redete nun wiederum zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben." Das Erkennungsbild von solchen Leuten und der Lohn der von ihnen empfangen werden darf, wird in der Bergpredigt von Jesus (Mat. 5:3-16) beschrieben. "Selig sind die geistlich Armen; denn ihrer ist das Reich der Himmel. Selig sind die Trauernden; denn sie werden getröstet werden. Selig sind die Sanftmütigen: denn "sie werden das Land besitzen". Selig sind, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden gesättigt werden. Selig sind die Barmherzigen: denn sie werden Barmherzigkeit erlangen. Selig sind die Friedfertigen: denn sie werden Söhne Gottes heissen. Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Reich der Himmel. Selig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Arge wider euch reden um meinetwillen und damit lügen. Freuet euch und frohlocket, wie euer Lohn gross ist in den Himmeln. Denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch gewesen sind. Mit dieser kraftvollen Predigt zitiert der Herr zweifelsohne die Eigenschaften, die im Herzen verankert sein müssen. Ohne diese 9 Tugenden ist alles umsonst. Man ist und bleibt blind. Die Bestätigung der Existenz der kleinen Herde finden wir in Ausschnitten folgender Evangelien: Mat. 7:13-14 "Gehet ein durch die enge Pforte! Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zum Verderben hineinführt, und viele sind es, die auf ihm hineingehen; denn die Pforte ist eng und der Weg schmal, der zum Leben hinführt, und wenige sind es, die ihn finden." oder Luk. 12:31-34 "Vielmehr suchet sein Reich, dann wird euch dies hinzugefügt werden! Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater gefallen, euch das Reich zu geben. Verkaufet euren Besitz und gebet ihn als Almosen; machet euch Beutel, die nicht veralten, einen unerschöpflichen Schatz in den Himmeln, wo kein Dieb sich naht und keine Motte Zerstörung anrichtet! Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein." In unserem nächsten Brief möchten wir versuchen, anhand der Heiligen Schrift aufzuzeigen, wie wir das geistliche Licht nutzen sollen, damit es nicht in uns erlischt? Mario Di Seclì / Bruno Schuler |
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