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Vertrauen - durch GOTT
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Es ist schon einige Zeit her, dass meine Tochter mich Vertrauen lehrte. Das fünfjährige Mädchen stand auf seinem Bett, ich etwas weniger als einen Meter davon entfernt. Es war klar, sie würde es wagen, denn diese Distanz war durch einen Sprung aus dem Stand gut zu überwinden. Schwieriger wurde es als ich noch einen Schritt weiter nach hinten ging. Aber sie schaffte es. Ich wollte schauen, wie gross ihr Vertrauen in ihren Vater war und stand über zwei Meter von ihr entfernt, zuviel für ein kleines Mädchen. Dachte ich. Sie sprang und rief Papiiiii - und schon hatte ich sie in den Armen, denn ich hatte mich auf sie zu bewegt. Vertrauen wir GOTT, unserem Vater im Himmel? Vertraue ich ihm, auch wenn ich die Stelle verliere, oder krank werde, mich einsam fühle oder …. Ohne IHN können wir es nicht, aber mit IHM. Er schafft uns einen Ausgang (1. Kor. 10.13) und wir wissen, dass denen die Gott lieben alle Dinge zum Guten mitwirken (Röm. 8.28)
 
Der Mensch, unter dem Einfluss seines Egos und von Mächten, welche nicht zu Gott gehören, will von ihm unabhängig sein und richtet sein Bewusstsein auf das Materielle. Er vergisst Gott, aber ER hat den Menschen nicht vergessen, sondern sein bedeutendstes gegeben - ein Teil seiner selbst, seinen Sohn JESUS Christus. Die meisten Menschen jedoch wünschen die Hilfe Gottes gar nicht, weil sie niemandem gehorchen wollen, schon gar nicht Gott. Sie träumen davon, ihr eigener Herr und Meister zu sein. Sie merken nicht, dass sie einen schlechten Herrn und Meister wählen, dem sie vertrauen! Vielerorts regiert das "Ego". So werden die Menschen eingespannt und beschäftigt, oft von "unwiderstehlichen" Angeboten. Das materialistische System kann nur im Spannungsbereich von Produzieren und Konsumieren überleben und darf nie stagnieren. Befriedigung von (vermeindlichen) Bedürfnissen und nicht Zufriedenheit ist das Ziel und schon gar nicht der Friede Gottes. Denn zufriedene Menschen wären eine Gefahr für dieses System.
 
Die Konsum- und Informationsflut führt zu sinnlicher Überreizung, Aufwühlung durch die zahllosen negativen Eindrücke und schliesslich oft zu Überforderung. Die Masse an Nachrichten führt nicht zu Aufklärung, sondern zu Verwirrung, Oberflächlichkeit und Abstumpfung. Massensport und unzählige andere Freizeitangebote konsumieren die Zeit des Menschen. Er soll nicht zur Ruhe kommen, damit er keine Zeit findet, um innezuhalten und nachzudenken, was der ganze "Betrieb" eigentlich soll.
 
Ohne klares Bewusstsein über Sinn und Ziel des Lebens ist der Mensch leicht zu beeinflussen, denn er weiss nicht mehr was er glauben soll, und glaubt deshalb nichts und alles. Nach dem Zeitgeist beurteilt heisst es dann: alles ist negativ. Ein Widerspruch, denn indem man behauptet, dass es absolut nichts gebe, was absolut und uneingeschränkt gilt, behauptet man selbst etwas absolutes und uneingeschränktes! Das Gute und das Böse sind niemals das Gleiche, denn sie ziehen ganz unterschiedliche Werke nach sich! Es ist also nicht egal was man glaubt, jedoch freigestellt wem man vertraut. Doch wem immer man glaubt hat praktische Konsequenzen und man trägt dafür die Verantwortung.
 
Heilige (Gott zugehörige) Menschen reagieren angesichts des Unheils, das die Menschen verursachen mit gottesbewusster Nächstenliebe. Sie wollen allen - Opfern und Tätern (Feindesliebe) - helfen, ihr Vertrauen auch in den Gott der Bibel zu setzen. Sei es durch stilles Gebet, durch Information (über Gott und die Gnade in Jesus) oder durch direkten Dienst an Menschen. Noch am Kreuz hängend rief Jesus: "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun" (Lk. 23.34). Jesus hat nicht nur gepredigt die Feinde zu lieben, er hat es auch vorgelebt.
 
Jesus Christus ist ein sicherer Wert in einer unsicheren Welt. Einer Welt, in der vieles auseinanderbricht, was von Menschen als sehr sicher betrachtet wurde. Wenn Gott uns zu Liebe, Aufrichtigkeit, Treue, (Gott-) Vertrauen hinbringen will, dann ist dies nicht lebensfremd, sondern ein Weg auf dem auch die Schwächsten und Kleinsten gut Platz finden. Es ist Gottes Weg.
 
Die Informationen aus der Bibel sind durch viele Zeugen und ausserordentliche Ereignisse (Wunder), beglaubigt. Gelebte Liebe, Aufrichtigkeit, Treue und (Gott-)Vertrauen hinterlassen auf der Welt eine Spur Gottes durch die Menschen, welche zu IHM gehören. Nur in der Gnade Gottes ist es uns aber möglich nach Gottes Willen leben zu wollen. Gott hält uns eine Hand hin, wenn wir umgefallen sind. Gnade ist es, was uns Menschen die Möglichkeit gibt, Gottvertrauen, Liebe, Aufrichtigkeit, Treue zu (er-)leben und weiterzugeben. Nur mit dieser Gnade haben wir eine Chance, den "schmalen" Weg zu gehen.
 
Wagen wir den Sprung von unserem Platz aus, egal wo wir gerade stehen. Gottes Arme werden uns auffangen, auch wenn von aussen betrachtet der Graben zu weit ist. Bei Gott ist es möglich! (Gott-)Vertrauen ist ansteckend.
 
 
Andreas
 

 


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