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Weisheit, auf die man sich verlassen kann
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Nur die wenigsten Menschen schreiben 10 Bände über Philosophie, aber auch 10 Bände Philosophie nützen nichts, wenn sie nicht tragfähig ist. Echte Weisheit muss tragfähig sein und sich auch am Ende unseres Lebens bewähren.
 
In den Sprüchen des Alten Testaments lesen wir (Spr. 9,10): "Der Weisheit Anfang ist die Furcht des Herrn und die Erkenntnis des Heiligen ist Verstand.”
 
Zum Leben braucht es Weisheit, wenn wir am Ende nicht enttäuscht und leer dastehen wollen. Die Furcht des Herrn ist der richtige Anfang, der uns Zugang zu Gottes Schätzen verschafft.
 
Im Kolosser 2,3 weist Paulus darauf hin, dass in Christus alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen liegen. Hier ist die Quelle echter Weisheit, aber Schätze müssen gesucht und geborgen werden. Wenn Gott seine Schätze auftut, dann können wir Menschen lernen.
 
Was müssen wir in diesem Leben lernen? Den Weg ins ewige Leben. Alleine Gott kann uns die Weisheit schenken, die es braucht, um das ewige Leben zu erlangen.
 
Als Jesus unter seinen Volksgenossen wirkte und lehrte, ist ihnen etwas aufgefallen, und sie fragten staunend: "Woher hat er das, und was ist das für eine Weisheit, die ihm gegeben ist?" Mk. 6,2

 
Woher die Weisheit Jesu stammt, ist nicht so schwer herauszufinden. Jesus hat sich seinen Jüngern anvertraut, indem er sagte: "Die Welt soll erkennen, dass ich den Vater liebe und so tue, wie mir der Vater geboten hat." Joh. 14,31

 
Gott hatte seinem Sohn geboten, was er in seinem Leben tun sollte. Jesus hat sich an die Gebote seines Vaters gehalten, das war sein Geheimnis, daher kam seine Weisheit.

 
Die Gebote Gottes stellen keine Zwangsmassnahme dar, sie sind auch keine Einschränkung unserer Freiheit oder eine Bevormundung. Die Gebote Gottes beinhalten seine Weisheit. Es ist ein Vorrecht die Gebote Gottes zu kennen.

 
Ohne Gebote gelingt unser Leben nicht, ohne Gebote entarten wir, wir werden selbstsüchtig, frech, ehrsüchtig, masslos, herrschsüchtig, haltlos, faul, gewalttätig, selbstherrlich und anderes mehr.

 
Niemand kann ans Ende gelangen, der nicht den Anfang macht, der Anfang der Weisheit aber ist die Furcht des Herrn.

 
Alles, was Jesus gelehrt hat, ist Gebot, denn er hat es geboten in seiner Vollmacht als Sohn Gottes, damit wir die Weisheit zum Leben lernen. Mt. 28,20 " .. und lehret sie alles halten, was ich euch befohlen habe...”

 
Wenn Jesus sagt: "Sorget euch nicht um euer Leben.." Mt. 6,25. Ist das ein Gebot? Ja! Worin besteht die Weisheit dieses Gebotes? (Hier geht es um unnötige Sorgen). Worum sorgen sich die meisten Menschen? Vor allem um ihr leibliches Wohlergehen - Geld, Kleider, Essen, Miete, Steuern, Wohnung, Lebensunterhalt, Familie, Arbeit, Lohn, Ausbildung, Weiterkommen, Arbeitsklima, Gesundheit, Freizeit und so fort.

 
Was für eine grosse Gefahr birgt das Sorgen in sich? Sorgen hindert uns daran, eine Beziehung zum himmlischen Vater zu finden. Sorgen ist Misstrauen gegen Gott, Kleinglaube. Wenn Gott nicht für uns sorgte, so könnten wir gar nicht überleben. Er muss für unsere Gesundheit sorgen, für unseren Lebensunterhalt, er muss uns bewahren.

 
Aber es gibt so viele ungewisse Dinge in unserem Leben. Wie lässt sich das Sorgen denn beseitigen? Durch Glauben, durch Vertrauen in den himmlischen Vater. Denn Gott sorgt ja nicht nur für unser leibliches Wohlergehen, sondern auch für unsere Seele. 1. Pet. 2,25 "Denn ihr irrtet umher wie Schafe, aber ihr habt euch jetzt hingewandt zu dem Hirten und Hüter eurer Seelen.”

 
Die Weisheit, die in dem Gebot "Sorget euch nicht..." steckt, besteht in der Befreiung zum Vertrauen in Gott. Wir brauchen die von Gott geoffenbarte Weisheit, die wir im Neuen Testament finden. Paulus sagt das folgendermassen im 2. Tim. 3,14-15: "Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und dessen du gewiss geworden bist, da du weißt, von wem du es gelernt hast, und weil du von Kindheit an die heiligen Schriften kennst, die dich weise machen können zur Seligkeit durch den Glauben an Christus Jesus!”
 
 
Wolfram Schrader
 

 


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