o
o
o
...worauf es ankommt
o
 

"Durch Gebet weicht der Staub von der Seele, die Last vom Gewissen und die Angst aus dem Herzen.”
 
Als der Bote Jesus von der schweren Krankheit des Lazarus berichtete sagte dieser: "Herr, der den du lieb hast ist krank.”(Joh. 11)
 
Die Bitte an Jesus zu helfen knüpft nicht an die mangelhafte Liebe des sich in Not befindlichen, sondern an die vollständige Liebe des Retters.
 
Der Bote sagt nicht "der welcher dich liebt ist krank”. Er sagt "den du lieb hast ist krank”.
 
Mit andern Worten, die Kraft des Gebets hängt nicht von demjenigen ab, welcher betet, jedoch von dem, welcher das Gebet hört! Wir sollen unser Bitten und Danken in vielfältiger Weise wiederholt vor den Allmächtigen bringen: "der den du lieb hast ist müde, traurig, hungrig, krank, voll Sorgen, in Angst...”
 
Die Worte der Gebete sind unterschiedlich, aber der Allmächtige hört und versteht sie in allen Sprachen!
 
Beten verändert die Welt. Beten ordnet unsere Gedanken, richtet uns aus, weg von mir, hin zu Gott. Wenn wir nicht zur Ruhe vor Gott kommen, werden wir auch keine Ruhe für uns selbst finden.
 
Segenswünsche:
 
"Der Herr sei vor dir, um dir den rechten Weg zu zeigen. Der Herr sei neben dir, um dich in die Arme zu schliessen und zu beschützen. Der Herr sei hinter dir, um dich zu bewahren vor der Heimtücke böser Menschen. Der Herr sei unter dir, um dich zu trösten, wenn du traurig bist. Der Herr sei um dich herum, um dich zu verteidigen, wenn andere über dich herfallen. Der Herr sei über dir, um dich zu segnen.
 
Es gilt eine entscheidende Dimension unseres Lebens zu bedenken: Das Wissen um die zeitliche Begrenztheit unseres irdischen Daseins. (Ps. 90.12) Der Tod wird totgeschwiegen, abgeschoben in die Sterbezimmer unserer Krankenhäuser. Der "moderne” Mensch steht unter Zeitdruck, weil er keine Ewigkeit mehr hat...
 
Wir alle stehen immer wieder in der Gefahr , in den Trott des Alltäglichen abzurutschen und für die grossen Fragen keine Zeit zu haben. Wir gehen unter, in einem Meer von Banalitäten, meinen sie seien das eigentliche Leben und verlieren den Blick für das Wesentliche. Gott will die Menschen wachrütteln. Wir müssen uns immer wieder fragen: was prägt unser Denken und Verhalten? Wir haben verlernt nachzudenken. In der Medien- und Informationsgesellschaft lassen wir andere für uns denken. Zeit im Lesen der Bibel und im Gebet, in der Hinwendung zu Gott "erneuert unseren Sinn.” (Röm. 12.2).
 
Die Zeit in der wir leben ist geprägt durch Pluralismus, Individualismus, Materialismus, Sucht nach Erlebnissen und Genussucht. Heute redet man lieber über andere als mit anderen. Das Leben nach dem Lustprinzip nimmt keine Rücksicht auf andere. In der modernen Gesellschaft müssen Beziehungen etwas nützen, mich glücklich machen, das Gegenüber wird nicht mehr wahrgenommen. Wir sind mit der halben Welt "online”, aber mit dem Arbeitskollegen reden wir seit Monaten nicht mehr... Vergnügungssüchtige Erlebnismenschen bemerken, dass ihr Durst nie gelöscht wird und das Enttäuschungsrisiko bei jedem Erlebnis mitschwingt. Macht mich das Erlebnis wirklich glücklich? Die dauernde Steigerungssucht führt zu einem ständigen Sinndefizit.
 
Kann es sein, dass es eine Verbindung zwischen der gestörten Gottesbeziehung und der gestörten Menschenbeziehung gibt?
 
Menschen, die Gott vertrauen, entlasten sich von dem Druck, alles selber schaffen zu müssen. Sie rechnen mit den Möglichkeiten Gottes in den Unmöglichkeiten der Welt. "Gottvertrauen” ist nur ein anderes Wort für "Glauben”.
 
Christen wissen um eine Macht, die stärker ist als die destruktiven Kräfte der Moderne. Sie haben etwas, was vielen abhanden gekommen ist: Hoffnung. Sie wissen, dass Gott unendliche Möglichkeiten hat. Seine Gnade gilt heute noch der ganzen Welt.
 
Gott ist nicht eine Marionette des Menschen. Gott ist heilig, gerecht und souverän. Er handelt so, wie er es für richtig hält. Er ist ein Richter des Bösen. Gott ist der Schöpfer des Universums, der alles in seiner Hand hält. Er hat "die Schande des Kreuzes” zugelassen. Das Wort vom Kreuz ist aber schon immer vielen eine Torheit gewesen - so war es zur Zeit der Apostel, und so ist es heute. Die Botschaft von der Menschwerdung Gottes widerspricht allen Selbsterlösungsvorstellungen des modernen Menschen radikal.
 
Christsein ist Kampf. Paulus schreibt (1. Tim. 6.12): "Kämpfe den guten Kampf des Glaubens”. Gott sucht mutige Männer und Frauen, denen es nicht um gesellschaftliches Ansehen und Karriere geht, sondern um die Ehre Gottes in ihrem Leben. Menschen die anderen den Weg vom Sichtbaren zum unsichtbaren weisen. (2. Kor. 4.18)
 
Der alte Wunsch des Apostels Paulus an die Gemeinde in Philippi hat seine Relevanz nicht verloren: "Um dieses aber bete ich, dass eure Liebe noch mehr und mehr überströme in Erkenntnis und aller Einsicht, damit ihr prüft, worauf es ankommt, damit ihr lauter und unanstössig seid auf den Tag Christi.” Phil. 1.9-10
 
 
Andreas
 

 


Aktuell  |  Was ist die Gemeinde?  ]
Telepredigt  |  Artikel  |  Links  ]
Besuchen Sie uns  |  E-Mail  |  Willkommen  ]
 
G  e  m  e  i  n  d  e       C  h  r  i  s  t  i       Z  ü  r  i  c  h