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| Anders im Umgang mit Geld und Eigentum | |
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Haben Sie mal ein sehr starkes Verlangen nach etwas
gehabt? So stark, dass Sie erhebliche Risiken eingegangen sind,
um das Ersehnte zu erlangen? Dann sind Sie nicht unbedingt anders
als die meisten.
Einst sass König David, von Philistern umzingelt, in einer Höhle fest. Er verspürte ein Verlangen nach dem frischem Wasser aus dem Torbrunnen seines Heimatortes Bethlehem, der ebenso von den Philistern besetzt war. Drei seiner wertvollsten Kriegsmänner wagten ihr Leben, drangen durch das Philisterlager, und brachten David das so sehr Ersehnte zurück. Und David, überwältigt von der Treue und Selbstlosigkeit seiner Männer, trank keinen Tropfen davon, sondern goss es aus als ein Trankopfer für den HERRN (2.Samuel 23,13-17). Das war anders. Glauben Sie, dass Sie aus Ihrem Ueberfluss etwas für charitative Organisationen spenden sollten? Auch da gehören Sie nicht zu einer Minderheit. Es kam einmal eine Frau zu Jesus mit einem Fläschchen von sehr kostbarem Salböl. Sie goss es alles aus auf sein Haupt. Die, die dabei waren, wurden unwillig und sprachen: "Wozu diese Verschwendung? Denn dies hätte teuer verkauft und der Erlös den Armen gegeben werden können. Jesus ermahnte sie, der Frau keine Mühe zu machen. Er beurteilte ihre Handlung, ihn mit ihrem Schatz zu ehren, als ein gutes Werk. Jesus sagte sogar, dass überall, wo das Evangelium gepredigt werden wird, auch von der Tat dieser Frau geredet werde (Matthäus 26,6-13). Sie war anders. Meinen Sie, dass Sie mit ihrem Geld und Eigentum zuerst für Ihre sichere Zukunft sorgen müssen? Da sind sie bestimmt auch nicht anders. Jesus setzte sich einst dem Schatzkasten des Tempels gegenüber und sah, wie die Leute Geld einlegten. Eine arme Witwe, die ein paar kleine Münzen einwarf, fiel ihm auf. Er rief seine Jünger herbei und sprach: "Alle haben von ihrem Ueberfluss eingelegt; diese aber hat aus ihrem Mangel alles, was sie hatte, eingelegt, ihren ganzen Lebensunterhalt. (Markus 12,41-44). Diese Witwe war anders. Sind Christen anders? Christen verspüren auch Verlangen nach weltlichem Genuss. Es gibt Christen mit viel Eigentum, die sich entscheiden müssen, was sie mit ihrem Ueberfluss machen sollen; es gibt Christen mit zuwenig Mitteln, solche, die nicht wissen, ob sie den Lebensunterhalt für den nächsten Monat haben. Christen sind anders insofern, als sie ihr Geld und Eigentum Gott zur Verfügung stellen. Sie sind darauf bedacht, den Herrn mit sowohl ihrem Sein als auch ihrer Habe zu ehren. Christen haben erkannt, dass Gott die Quelle allen Reichtums ist. Er hat ihn gegeben und eigentlich gehört er ihm. Wir dürfen ihn für eine Zeit verwalten. Wenn Gott uns nicht mit Fähigkeiten, Gesundheit und einem Umfeld von Ordnung und Frieden gesegnet hätte, denn hätten wir weder Geld noch Eigentum noch Leben. David, Maria und die Witwe hatten dies erkannt. Sie ehrten Gott mit ihrem Ersehnten, Ueberfluss, ja sogar mit ihrem Lebensunterhalt, indem sie es Gott gaben. Wie ehren Christen Gott heute mit ihrem Geld und Eigentum? Zuerst mal indem sie ihre Hoffnung auf Gott und nicht auf den Reichtum setzen! (1Tim. 6,17-19). Gott will vor allem, dass unser Herz ihm und nicht dem Geld gehört (Matthäus 6,24-26). Wer sein Leben in Gott geborgen weiss, ist von Habsucht befreit. Er kann Gott bestimmen lassen über seinen Besitz. Jesus sagte: "Wenn jemand dürstet, so komme er zu mir und trinke. Jesus ist die Quelle des wahren Lebens, die unser tiefstes Verlangen stillt. Aber im gleichen Atemzug sagte er weiter: "Wer an mich glaubt, aus dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fliessen. (Johannes 7,37-38). Menschen, die zu Jesus kommen, empfangen Erquickung. Aber nicht nur das, sie selbst werden zu Quellen! Wer an Christus glaubt, lässt das Empfangene durch sich fliessen, um andere zu erquicken. Segnungen werden weiter geleitet. Christen leben, um ihre Umgebung mit Gottes Segen zu versorgen, wie ein Fluss die umliegende Landschaft begrünt. So wird Gott geehrt! Gleicht Ihr Leben einer Quelle von fliessendem Wasser oder eher dem Toten Meer? Das Tote Meer empfängt nur. Es sammelt das Wasser für sich und gibt nichts raus. Unterdessen wird es nur salziger und bitterer. Nichts lebt in ihm. Seine Umgebung wird wüst und öde. Das Meer selbst ist einsam und tot. Viele Menschen erleben einen vergleichbaren Werdegang. Sie setzen ihre Hoffnung auf Geld und Reichtum und enden einsam und bitter. Andere haben von Jesus gelernt, dass nicht das zählt, was sie haben, sondern das, was sie durch sich hindurchströmen lassen. Christen sind anders, weil sie ihr Leben dem Schöpfergott durch Jesus Christus anvertrauen. Sie ehren Gott und sammeln Schätze im Himmel, indem sie, segnend, ihre irdischen Schätze austeilen. Deswegen können sie das Wasser ausgiessen, das Fläschchen brechen, und den Lebensunterhalt in Gottes Hand legen. Deswegen sind sie anders. David Tarjan |