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Ein Schatz in unseren Händen
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Wie viele Menschen haben in den vergangenen Jahrhunderten Hoffnung, Vertrauen, Mut, Mut zum Leben ja das Leben selbst in diesem Buch, von dem hier die Rede sein soll, gefunden?
 
Reiche und Arme, Junge und Alte, Gebildete und Ungebildete, Regierende und Regierte - keiner kommt an diesem Buch vorbei. Ob es abweisend übergangen wird, vergessen in einem Büchergestell verstaubt oder dankbar und interessiert erforscht wird - dazwischen liegen Welten, ja die Welt unseres Schöpfers! Auch wir sind herausgefordert. Jeder von uns besitzt eine Bibel.
 
Wissen wir welchen geistlichen Schatz wir in den Händen halten? "Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist. In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen" (Joh. 1.1-4).
 
Warum lehnen Menschen die Bibel ab? Viele haben eine beeinflusste, vorgefasste Meinung. "Zweithand"-Information, der Einfluss der Medien: nur mit Lästerung und Spott lässt sich (noch) Aufmerksamkeit erregen. ... Meinungen ohne vielleicht selbst an der Quelle geprüft zu haben werden zur Schau getragen - man ist "modern" und "aufgeklärt". Ein weiterer Grund für Ablehnung oder Gleichgültigkeit kann darin liegen, dass Nachforschen Bemühung erfordert. "Fast Food" ist gefragt. Schnell ohne Aufwand aufnehmen können (leider ist dies ungesund wie man weiss). Weiter werden sogenannt "wissenschaftliche Erkenntnisse" aufgeführt. Von Menschen konstruierte Gedankengebilde, mit kurzer Halbwertszeit werden den Informationen, welche direkt vom eigenen Schöpfer kommen vorgezogen! Die von der Bibel ausgehende Anklage des Gott entgegenstehenden eigenen Lebensstils, kann ein weiterer Grund für Ignoranz und Ablehnung sein...
 
Was können wir von der Bibel erwarten? Sie ist universal, d.h. für alle verschiedenen Menschen in allen Zeitaltern geschrieben. Sie setzt sich mit unseren Verfehlungen und Schwächen auseinander - und kann damit fertig werden! Sie kann die wichtigste Frage nach dem Sinn unseres Daseins beantworten. Sie macht uns mit unserem Schöpfer und damit geistlichen Realitäten bekannt, damit wir eine persönliche Beziehung zu ihm gewinnen können.
 
Martin Luther sagte einmal: "Wie eine Mutter zur Wiege geht nur um das Kind zu finden, so gehen wir zur Bibel, um Christus zu finden."
 
Die Heilige Schrift ist einzigartig in ihrer Kontinuität: In einem Zeitraum von ca. 1500 Jahren über 60 Generationen entstanden, von etwa 40 Menschen geschrieben, Königen, Bauern, Philosophen, Fischer, Hirten, ein Arzt, Dichter, Staatsmänner, Gelehrte... - auf drei Kontinenten (Asien, Afrika, Europa), zu Kriegs- und zu Friedenszeiten an verschiedenen Orten so in der Wüste, im Kerker, im Palast, auf Reisen und Feldzügen - in drei Sprachen (Hebräisch, Aramäisch, Griechisch) - dennoch bilden alle 39 Bücher des A.T. und 27 Bücher des N.T. eine Einheit.
 
Sie ist einzigartig in ihrer Verbreitung, in ihrer Uebersetzung (bis 1996 in 2123 Sprachen/Dialekte ganz oder teilweise übersetzt), in ihrem Fortbestand durch Zeit, Verfolgung und Kritik. Vor allem aber ist die Bibel einzigartig in ihren Aussagen und ihrem Einfluss. Ein Buch - eigentlich eine Bibliothek - an dem sich im wahrsten Sinne des Wortes "die Geister scheiden"...
 
Vom 1. Buch Mose bis zum letzen Kapital der Offenbarung geht es um die Fragen: Wer ist Gott? Wer ist der Mensch? Daraus die Frage: Gibt es die Möglichkeit einer Beziehung? Die Einzigartigkeit der Bibel besteht u.a. darin, dass sie in Beantwortung dieser Frage nicht eine Reihe religiöser Pflichten auflistet, sondern auf JESUS CHRISTUS, die "menschgewordene Gnade" hinzeigt. In CHRISTUS erfüllen sich die A.T. Prophezeihungen, in ihm wird der vollkommene Wille Gottes für uns kundgetan.
 
Die Welt errichtet Friedensverträge durch Bombengewalt und kommt nicht zum Ziel (echter Frieden). Die Bibel ist ein Friedensangebot und Vertrag zwischen GOTT und den Menschen - auch zwischen Mensch und Mensch!
 
Als der Schriftgelehrte Esra den aus dem Exil Zurückgekehrten in Jerusalem aus dem Gesetz Mose vorlas, verstand das Volk nicht nur das Gelesene, sondern sie begannen auch danach zu handeln (Bau der Laubhütten). Sie alle weinten - weil das Gelesene sie traf. Sie wurden aber auch getröstet: Nehemia, Esra und die Leviten sprachen: "denn die Freude am HERRN ist euer Schutz". Später: "Und es war eine sehr grosse Freude". Lassen auch wir uns von Gottes Worten treffen! Und uns darüber freuen, dass der HERR unser Schutz ist und wir bei ihm Rettung finden! Nutzen wir die uns von Gott geschenkte Zeit in der Bibel zu lesen! Nicht ziellos, sondern mit einem Thema vor Augen, zum Beispiel demjenigen, anderen von diesem ausserordentlichen Buch erzählen zu wollen! Erkenne: Ein Schatz in deinen Händen: die BIBEL. "Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, aber das Wort unseres Gottes bleibt in Ewigkeit." (Jes. 40.7.)
 
 
André