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| Auf der Suche nach dem Leben! | |
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Soweit ich das beobachten kann, sind alle Menschen
auf der Suche nach Leben, dem vollen, reichen Leben. Wer länger
im Wohlstand lebt, verliert oft das Gefühl für das Vorrecht
und merkt gar nicht mehr, wie gut es ihm geht. Er verliert seine
Zufriedenheit und Dankbarkeit.
Wie weit jemand vom Weg auf der Suche nach dem Leben abkommen kann, zeigt sich in unserer Gesellschaft immer deutlicher. Die Befürwortung der Homosexualität ist ein krasses Zeichen dafür. Homosexualität wird mit einer Selbstverständlichkeit propagiert, die alle Warnungen in den Wind schlägt. Wir wissen, dass Sexualität wie alle gewaltigen Kräfte eine starke Kontrolle brauchen, damit sie uns nicht beherrschen. Wir wissen, dass Feuer eine nützliche Kraft ist, und wir nicht beliebig mit Feuer spielen können, damit wir nicht dadurch verzehrt werden. Auch die Gier der Sexualität kann den Menschen verzehren. Damit sich die Sexualität in einer heilbringenden Weise entfalten kann, brauchen wir Orientierung. Die Medien provozieren aber eine Zügellosigkeit, doch einen Halt können sie nicht geben. Sie ziehen die Begierde mit Stricken herbei. Es ist eine endlose Geschichte in immer neuen Auflagen. Wenn wir die Beziehung zu Gott verlieren, verlieren wir auch die Orientierung für den Weg des Lebens. Menschen beginnen ihren Begierden mehr Beachtung zu schenken als Gott. Es wird viel über Homosexualität geredet und diskutiert, sie wird regelrecht herbeigeredet, bis sie salonfähig ist. Wenn wir unsere Begierden fragen, ob sie Homosexualität befürworten, sagen sie ja. Wenn wir die Leute fragen, sagen viele ja. Wenn wir die Politiker bearbeiten, werden sie gezwungen, den Willen des Volkes abzusegnen. Aber den Geber des Lebens fragen wir nicht. Gott hat die Sexualität gegeben für die Vertiefung der ehelichen Beziehung und nicht zur Verherrlichung unserer Gier. Gott ist ein Gott der Identität, der den Mann als Mann und die Frau als Frau schuf. Er schuf die Ehe mit Identität als eine Gemeinschaft für Mann und Frau. Gott ist der Geber der Ehe, nicht der Befürworter des Konkubinats. Gott ist der Geber der Sexualität, nicht der Befürworter der Unzucht. Die Gebote, die Gott schon dem Volk Israel gab, deuten auf die gefährlichen Neigungen im Menschen hin. 2. Mos. 20, 14: Du sollst nicht ehebrechen. Im 5. Mose 22, 13-30 zeigt uns Gott, wie wichtig es ihm ist, dass die Sexualität in dem Rahmen der Ehe bewahrt wird. Im 3. Mose 20, 13 liess Gott seinem Volk sagen: "Wenn einer bei einem Manne liegt, wie man bei einem Weibe liegt, so haben beide einen Greuel verübt. Sie sollen getötet werden; ihr Blut komme über sie!" Gott hat uns nicht das Leben geschenkt, damit wir es auf irgendeine Art verleben, sondern dass wir ihn suchen und Verantwortung übernehmen. Im Neuen Testament zeigt uns der Schreiber des Römerbriefes auf, wohin die Ablehnung der Verehrung Gottes führt, unter anderem kann sie in die Homosexualität führen. Röm. 1, 27 "Gleicherweise verliessen auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau und entbrannten gegeneinander in ihrer Begierde, sodass Männer mit Männern Schande trieben und den verdienten Lohn ihrer Verirrung an sich selbst empfingen." Warum meinen wir, wir könnten Gottes Massstab, Gottes Willen, seinen Standpunkt umgehen? Glauben wir, weil sich das Böse so stark ausbreitet und uns die Mehrheit zustimmt, wir hätten deswegen einen Schutz? Ist jemals einer dem Gericht entkommen, der sich verächtlich gegen Gott aufgelehnt hat? Gott hat sich über Homosexualität geäussert. Sein Standpunkt ist klar. Sind etwa die Homosexuellen mehr Sünder als die übrigen Menschen? Keinesfalls. Haben wir das Recht, einen Homosexuellen zu verurteilen? Sicher nicht. Jesus kam nicht, um uns Menschen zu richten, sondern um uns zu retten. Homosexualität ist nicht etwa ein neuer Lebensentwurf der Postmoderne, sondern eine uralte Verirrung, die sich heute wieder ausbreitet. Wir dürfen sicher sein, dass Gott weiss, was moralisch legitim ist und was nicht. Vergessen wir nicht: Der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn (Rö. 6, 23). Wolfram Schrader (Telepredigt) |